Hubertus, der Schutzpatron der Jagd,
zählt zu den Heiligen der mittelalterlichen Kirche. Er war
ein Hofmeister des Frankenkönigs Theoderich, ein Lebemann und
leidenschaftlicher Jäger. Nachdem ihm ein Hirsch mit
leuchtendem Kreuz zwischen den Stangen des Geweihs erschienen war,
wandte er sich von der Jagd ab und widmete sich einem frommen,
beschaulichen Leben. Er starb 727 als Bischof von Lüttich.
100 Jahre später sprach der Papst ihn heilig. Die Jäger
haben sich also einen erklärten Nichtjäger zu ihrem
Schutzheiligen erkoren. Die alljährlich stattfindenden
Hubertusmessen lassen nicht nur in den katholischen Regionen die
Legende wieder aufleben.
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